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Über uns

Warum wir das überhaupt machen.

Christoph Hechenbichler über die Idee hinter Kinovo, den Umgang mit Kinderdaten und die Frage, warum es noch eine Vereins-App braucht.

Christoph Hechenbichler ist Familienvater zweier Kinder, seit Jahren im Nachwuchssport aktiv und lebt in Kirchbichl in Tirol. Kinovo ist aus dem entstanden, was ihm als Trainer und als Vater jede Woche selbst gefehlt hat.

Vereins-Apps gibt es doch schon viele. Warum noch eine?

Weil alle bisherigen zwar die Verwaltung lösen, aber dann dort aufhören. Der Verein hat jedoch ein zweites Problem: Kinder bewegen sich zwischen den Trainings zu wenig. Kinovo verbindet beides und finanziert sich dabei nicht über die Daten der Kinder. Das ist der Unterschied, und der ist mir wichtiger als jede zusätzliche Funktion.

Viele unserer Trainer sind über 50 und wollen keine neue Software.

Das verstehe ich. Deshalb ist die wichtigste Funktion mit einem Daumen erreichbar und braucht keine Einarbeitung. Wir starten außerdem nie mit dem ganzen Verein, sondern mit einer Mannschaft. Wenn der Trainer nach zwei Wochen sagt, es hilft nicht, kann er es jederzeit beenden. Ich komme lieber einmal mehr persönlich zum Training, als eine Anleitung zu schicken.

Sie verarbeiten Gesundheitsdaten von Kindern. Warum sollten Eltern Ihnen vertrauen?

Weil wir so wenig wie möglich speichern und offenlegen, was das genau ist. Bei Kinovo+ sind das erledigte Challenges und gesammelte Sticker, mehr nicht. Kein Gewicht, keine Kalorien, kein Vergleich mit anderen Kindern. Sichtbar ist es für die Eltern und für das Kind selbst, nicht für Trainer und nicht für den Verein. Und es gibt kein Werbegeschäft dahinter, weil wir uns ausschließlich über Vereinsbeiträge finanzieren. Wenn Eltern Kinovo+ nicht wollen, schalten sie es mit einem Schalter ab, je Kind, und am Trainingsbetrieb ändert das nichts.

Was passiert mit unseren Daten, wenn es Kinovo in zwei Jahren nicht mehr gibt?

Diese Frage stellt jeder erfahrene Vorstand, und sie ist berechtigt. Der Verein kann jederzeit selbst alle Daten in einem gängigen Format exportieren, ohne unsere Mitwirkung. Diese Funktion ist nicht an unseren Fortbestand gebunden. Dazu kommt ein Löschkonzept mit Fristen, das im Auftragsverarbeitungsvertrag steht. Ich beantworte das lieber hier auf der Website, als es im Gespräch abzuwehren.

Wo steht Kinovo heute wirklich?

In der Pilotphase. Die ersten Vereine sind aktiv, wir entwickeln mit ihnen zusammen weiter. Ich schreibe hier bewusst nicht, dass wir Marktführer sind, weil das jeder Vorstand nach fünf Minuten Recherche entlarven würde. Wer jetzt einsteigt, gestaltet mit und bekommt dafür dauerhaft bessere Konditionen.

Standort

Entwickelt in Tirol, betrieben in der EU.

Kirchbichl, Tirol

Entwicklung, Support und Ansprechpartner an einem Ort. Anfahrt zu Tiroler Vereinen unter einer Stunde.

Telefonisch erreichbar

Kein Ticketsystem auf Englisch. Sie rufen an und sprechen mit jemandem, der die App gebaut hat.

Rechenzentrum in der EU

Keine Übermittlung in Drittstaaten. Details auf der Sicherheitsseite.

Reden wir.

Am liebsten am Telefon oder bei Ihnen im Verein. Zwanzig Minuten reichen für einen ersten Eindruck.

Lieber telefonisch? +43 664 75477100 - Christoph geht selbst ran.
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